CCG-Gutachten International
Italienische Renaissance-Villa mit Arkadenloggia über hügeligem Land, Objekttyp der Immobilienbewertung in Italien
Flagge Italiens

Immobilienbewertung in Italien

Immobilienbewertung in Italien heißt bei uns: Verkehrswertgutachten für Wohnungen, Häuser und Ferienimmobilien in Rom, Mailand, Florenz, Siena und Lucca, am Gardasee und am Comer See, in Südtirol um Bozen und Meran sowie in Ligurien, Apulien und auf Sizilien. Im Einzelnen bewerten wir Wohnungen in den Innenstädten, Stadthäuser im historischen Bestand, Landhäuser im toskanischen Hinterland, Villen an den oberitalienischen Seen und Ferienwohnungen an der Küste. Die Bewertung übernimmt ein deutscher Sachverständiger mit dem Aufbaustudiengang Internationale Immobilienbewertung (DIA) und der Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024, der jedes Objekt persönlich besichtigt. Das Ergebnis ist ein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB mit den Verfahren der ImmoWertV, auf Deutsch und aufgebaut für den Gebrauch bei deutschen Finanzämtern, Gerichten und Beratern, etwa bei Erbschaft, Schenkung, Scheidung oder Verkauf.

Warum wir

Verkehrswertgutachten für Immobilien in Italien

Wer eine italienische Immobilie gegenüber einer deutschen Behörde bewerten lassen muss, steht vor einer Lücke: Der Geometra oder Makler vor Ort kennt den lokalen Markt, aber nicht die Anforderungen deutscher Finanzämter und Gerichte. Eine italienische Perizia folgt anderen Konventionen, ist auf Italienisch verfasst und lässt sich in einem deutschen Verfahren oft nur schwer verwenden.

Diese Lücke schließen wir: Die Bewertung übernimmt ein nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Immobiliengutachter (Zertifizierungsstelle DIAZert). Ermittelt wird der Verkehrswert nach § 194 BauGB mit den Verfahren der ImmoWertV, dokumentiert so, wie deutsche Ämter, Gerichte und Steuerberater es erwarten: nachvollziehbare Datengrundlage, offengelegte Rechenwege, Besichtigung vor Ort. Für die grenzüberschreitende Bewertung kommt der Aufbaustudiengang Internationale Immobilienbewertung der Deutschen Immobilien-Akademie hinzu (abgeschlossen im Juni 2026).

Für Sie bleibt das Verfahren durchgehend deutsch: ein Ansprechpartner von der ersten Einschätzung bis zur Erläuterung des fertigen Gutachtens, ohne Sprachbarriere und ohne Übersetzungsrisiko bei Fachbegriffen.

Wissen

Kataster in Italien: Catasto, Visura catastale und Grundbuch

Das zentrale Immobilienregister Italiens ist das Catasto, geführt von der Agenzia delle Entrate und getrennt nach Gebäuden (Catasto Fabbricati) und Grundstücken (Catasto Terreni). Der Auszug daraus, die Visura catastale, nennt die Identifikationsdaten eines Objekts (Foglio, Particella, Subalterno), die Katasterkategorie und die Rendita catastale als steuerliche Rechengröße. Wichtig zu wissen: Das Catasto dient in erster Linie steuerlichen Zwecken, und ein Eigentumsnachweis ist es im größten Teil Italiens nicht.

Das Eigentum wird dort über notarielle Urkunden nachgewiesen, die in den Registri Immobiliari transkribiert werden. Ein Grundbuch nach deutschem oder österreichischem Muster, bei dem erst die Eintragung das Eigentum begründet, kennt der Großteil des Landes nicht. Für die Bewertung heißt das: Visura, Planimetrie und Erwerbsakt müssen zusammen gelesen werden, und Abweichungen zwischen Katasterstand und tatsächlichem Bauzustand sind zu prüfen. Sie kommen in der Praxis regelmäßig vor.

Ein Sonderfall sind Südtirol, das Trentino und einzelne weitere Gebiete der früheren österreichisch-ungarischen Verwaltung: Dort besteht das Grundbuchsystem (Libro fondiario) nach österreichischem Vorbild fort, geführt von den örtlichen Grundbuchsämtern, und der Eintragung kommt dort konstitutive Wirkung zu. Für Eigentümer aus Deutschland ist das vertrautes Terrain. In Südtirol sind die Auszüge zudem zweisprachig. Vom Marktwert zu trennen bleibt in beiden Systemen die Rendita catastale: Sie ist eine Steuergröße und weicht vom erzielbaren Preis häufig deutlich ab.

Ablauf

Verkehrswertgutachten in Italien: ein Beispiel aus Rom

  1. Der Anlass

    Eine Familie in Deutschland erbt eine Wohnung in einem römischen Altbauviertel. Das Finanzamt verlangt für die Erbschaftsteuererklärung einen nachvollziehbaren Wert, und die Erbengemeinschaft möchte wissen, ob sie die Wohnung behalten oder verkaufen soll.

  2. Die Unterlagen

    Wir klären zunächst, welche Nachweise vorliegen: die Visura catastale mit den Katasterdaten, die Planimetria catastale als amtlicher Grundriss, der notarielle Erwerbsakt. Was fehlt, wird über die italienischen Register beschafft oder bei der Besichtigung erhoben.

  3. Die Besichtigung vor Ort

    Der Termin in Rom wird mit einer Kontaktperson der Familie oder dem Verwalter des Hauses abgestimmt. Vor Ort nehmen wir Zustand, Ausstattung, Flächen und die Lage im Viertel auf und werten ergänzend die örtliche Marktlage aus.

  4. Das Gutachten für die deutsche Behörde

    Die Erben erhalten ein deutschsprachiges Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB, das die italienischen Registerdaten mit den Verfahren der ImmoWertV zusammenführt, beim Finanzamt eingereicht werden kann und zugleich die Grundlage für die Entscheidung der Erbengemeinschaft legt.

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Immobilienbewertung in Rom

Die Immobilienbewertung in Rom hat es fast immer mit einer Eigentumswohnung zu tun, denn der römische Wohnungsmarkt ist ein Markt des Condominio: Altbauten im historischen Zentrum, gründerzeitlich geprägte Viertel wie Prati und die Wohnanlagen der Nachkriegszeit stehen nahezu durchweg unter Gemeinschaftseigentum mit Verwalter und Hausordnung. Neben Zustand und Ausstattung der Wohnung selbst zählen deshalb Stockwerk, Aufzug, Hof- oder Straßenlage und der Zustand des Gesamtgebäudes, Faktoren, die sich zwischen zwei Adressen derselben Straße erheblich unterscheiden können. Hinzu kommt, dass der Katasterstand älterer römischer Wohnungen nicht immer dem tatsächlichen Ausbau entspricht. Genau das prüfen wir bei der Besichtigung vor Ort.

Bei deutschen Eigentümern gibt meist eine Erbschaft den Anstoß, oft in Familien mit italienischen Wurzeln, zu deren Nachlass eine Wohnung in der Stadt gehört. Daneben stehen der Verkauf lange gehaltener Wohnungen und die Vermögensauseinandersetzung bei einer Scheidung. Auch die Nutzung spielt hinein: Ein dauerhaft vermietetes Apartment ist anders zu betrachten als eine zeitweise selbst genutzte Stadtwohnung. Das Ergebnis der Bewertung in Rom ist in all diesen Fällen ein deutschsprachiges Gutachten, das den Verkehrswert für deutsche Stellen nachvollziehbar darstellt.

Immobilienbewertung in Mailand

Die Immobilienbewertung in Mailand richtet sich nach anderen Maßstäben als der übrige italienische Wohnungsmarkt: Mailand ist das Wirtschafts- und Finanzzentrum des Landes, der Wohnungsmarkt reagiert schneller, wird stärker von Berufstätigen und Kapitalanlegern geprägt und hat mit Quartiersentwicklungen wie Porta Nuova und CityLife ein eigenes Neubausegment ausgebildet, das neben dem klassischen Mailänder Altbau steht. Entsprechend weit liegen die Teilmärkte auseinander: Eine Altbauwohnung im Zentrum, ein Apartment in einem der neuen Türme und eine Wohnung in den äußeren Bezirken folgen jeweils einer eigenen Preislogik.

Zur Immobilie kommen deutsche Eigentümer hier häufig über den Beruf: eine während der Entsendung gekaufte Wohnung, die nach der Rückkehr nach Deutschland gehalten oder verkauft werden soll, eine vermietete Wohnung als Kapitalanlage oder ein geerbtes Objekt. Bewertet wird dann vor dem Verkauf, für die Steuererklärung oder bei einer Auseinandersetzung. Wir ermitteln den Verkehrswert, und bei vermieteten Wohnungen fließt die Ertragsseite über das Ertragswertverfahren der ImmoWertV ein. Wer Immobilien in Mailand bewerten lässt, sollte zudem an Stellplätze und Kellerabteile denken, die dort häufig als eigene Einheiten im Kataster geführt sind.

Immobilienbewertung am Gardasee

Die Immobilienbewertung am Gardasee betrifft eine Ferienregion, in der seit Jahrzehnten auch Käufer aus Deutschland vertreten sind. Von Riva del Garda und Torbole im Norden über Limone und Malcesine bis Bardolino, Lazise und Sirmione im Süden zieht sich ein Band aus Ferienwohnungen, Häusern mit Seeblick und Anlagen mit Pool. Der Markt ist ausgeprägt lagegetrieben: Seenähe, Blickbeziehung und Hanglage wiegen schwerer als die reine Wohnfläche, und zwischen den Gemeinden am Nord- und am Südufer bestehen deutliche Unterschiede. Ob eine Wohnung zum Wasser hin ausgerichtet ist oder nach hinten liegt, macht schon innerhalb derselben Anlage einen spürbaren Unterschied.

Eine Besonderheit liegt im Registerrecht: Das Nordufer um Riva und Torbole gehört zum Trentino, dort gilt das Grundbuchsystem nach österreichischem Vorbild, während die Gemeinden in Venetien und der Lombardei zum italienischen Transkriptionssystem gehören. Zur Bewertung am Gardasee führen meist die Schenkung an die Kinder, die Erbauseinandersetzung um das Ferienhaus oder der altersbedingte Verkauf. Für alle drei liefert das Gutachten eine belastbare Grundlage. Wo Objekte saisonal an Feriengäste vermietet werden, beziehen wir diese Ertragsseite in die Betrachtung ein.

Immobilienbewertung in Südtirol: Bozen und Meran

Die Immobilienbewertung in Südtirol folgt eigenen Regeln: Deutsch ist Amtssprache, es gilt das Grundbuch nach österreichischem Vorbild, und der Wohnungsmarkt ist von hoher Nachfrage und knappem Angebot geprägt. In Bozen und Meran stehen städtische Eigentumswohnungen im Vordergrund, dazu kommen Ferienwohnungen in den Tourismusgemeinden und landwirtschaftliche Anwesen, für die mit dem geschlossenen Hof ein eigenes Höferecht besteht. Wertbestimmend sind neben Lage und Zustand auch öffentlich-rechtliche Bindungen: Die Konventionierung etwa beschränkt bei vielen Wohnungen den Kreis der zulässigen Nutzer und wirkt sich unmittelbar auf den erzielbaren Preis aus.

Wer aus Deutschland in Südtirol erbt oder kauft, trifft auf vertraute Begriffe, aber auf eine eigenständige Rechtslage zwischen italienischem Zivilrecht und Südtiroler Sonderregeln. Meist geht es um Erbschaften und Schenkungen über die Grenze hinweg, daneben um den Kauf oder Verkauf einer Ferienwohnung in Meran und Umgebung. Zwischen dem städtischen Markt in Bozen, den Kurlagen Merans und den Tourismustälern liegen dabei eigene Teilmärkte mit jeweils eigener Nachfrage. Eine Bewertung in Südtirol stützt sich deshalb auf beide Register: Wir lesen Grundbuchsauszug und Kataster gemeinsam und halten den Befund in einem deutschsprachigen Gutachten fest.

Immobilienbewertung in Florenz

Die Immobilienbewertung in Florenz verlangt vor allem Sorgfalt am historischen Bestand. Die Stadt verbindet Bausubstanz von europäischem Rang mit einem lebendigen Wohnungsmarkt: Wohnungen in den Altbauten des Zentrums, Stadthäuser in Vierteln wie Oltrarno und Campo di Marte, dazu Landhäuser in den Hügeln des Umlands bis nach Fiesole und ins Chianti. Denkmalschutz und Auflagen für geschützte Gebäude beschränken Umbauten, die touristische Kurzzeitvermietung prägt Teile des Zentrums, und der bauliche Zustand hinter historischen Fassaden reicht von aufwendig saniert bis seit Jahrzehnten unangetastet.

In und um Florenz halten deutsche Eigentümer häufig geerbte Stadtwohnungen oder ein über Jahre genutztes Landhaus in der Toskana. Ausgelöst wird die Bewertung in Florenz meist durch die Erbschaft- oder Schenkungsteuer, durch die Auseinandersetzung in einer Erbengemeinschaft oder durch einen bevorstehenden Verkauf. Bei Landhäusern kommen Zufahrt, Nebengebäude und der Zuschnitt des Grundstücks hinzu, die den Wert eines Anwesens oft stärker prägen als die Wohnfläche des Haupthauses. Bei Wohnungen im Zentrum klären wir dagegen zuerst, welche Auflagen für das Gebäude gelten und ob frühere Umbauten genehmigt und im Kataster nachgeführt sind. Wir besichtigen vor Ort und dokumentieren Zustand, Auflagen und Marktlage in einem deutschsprachigen Verkehrswertgutachten.

Immobilienbewertung in Como und am Comer See

Die Immobilienbewertung in Como und am Comer See trifft auf zwei sehr verschiedene Märkte. Am See selbst herrscht ein internationaler Liebhabermarkt: Villen und Wohnungen mit Seeblick in Como, in Cernobbio, Menaggio, Tremezzina oder Bellagio sprechen Käufer aus ganz Europa an, und die Preisfindung folgt weniger dem Durchschnitt der Region als den Besonderheiten des einzelnen Objekts, also direktem Seezugang, Bootsplatz, Aussicht und Grundstückszuschnitt am Hang. Vergleichsfälle sind entsprechend schwer zu greifen, was eine sorgfältige, objektbezogene Herleitung umso wichtiger macht. Die Bausubstanz älterer Villen verlangt zusätzlich eine genaue Aufnahme.

Die Immobilienbewertung in Como selbst trifft daneben auf einen bodenständigen Wohnungsmarkt, geprägt auch von der Nähe zur Schweiz und den Pendlerbeziehungen ins Tessin. Deutsche Eigentümer beauftragen eine Immobilienbewertung am Comer See vor allem bei Erbschaften und Schenkungen von Ferienimmobilien, bei der Vermögensauseinandersetzung und vor einem Verkauf, wenn eine begründete Preisbasis gebraucht wird, die auch ein deutsches Finanzamt oder Gericht nachvollziehen kann. Oft handelt es sich um Objekte, die seit Generationen in der Familie sind und deren Unterlagen über die Jahre lückenhaft geworden sind. Auch diese Lücken schließen wir über Register und Besichtigung.

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Cristóbal Cuadra Garcia, Geschäftsführer der CCG-Gutachten GmbH
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Ratgeber

Häufige Fragen zur Immobilienbewertung in Italien

Die Entscheidung liegt stets bei der Behörde im Einzelfall. Zusichern kann die Anerkennung niemand. Unsere Gutachten sind jedoch auf diese Prüfung ausgelegt: Verkehrswert nach § 194 BauGB, Verfahren der ImmoWertV, offengelegte Daten und Rechenwege, auf Deutsch verfasst und verantwortet von einem Immobiliengutachter mit Personenzertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024. Damit bringen sie die Merkmale mit, auf die Finanzämter und Gerichte bei Auslandsobjekten achten.

Hilfreich sind die Visura catastale mit den Katasterdaten, die Planimetria catastale als amtlicher Grundriss und der notarielle Erwerbsakt. In Südtirol und im Trentino kommt der Grundbuchsauszug hinzu. Fehlende Auszüge lassen sich in der Regel über die italienischen Register beschaffen, und was sich dort nicht findet, erheben wir bei der Besichtigung vor Ort.

Nein. Die Rendita catastale ist eine steuerliche Rechengröße des italienischen Katasters und dient als Grundlage für Abgaben wie die IMU. Mit dem am Markt erzielbaren Preis hat sie wenig zu tun und weicht von ihm häufig erheblich ab. Für deutsche Verfahren zählt der Verkehrswert, den wir aus Besichtigung, Objektdaten und örtlicher Marktlage ermitteln.

Nein. Wir stimmen den Termin mit einer Person vor Ort ab, etwa einem Angehörigen, dem Hausverwalter oder einem Schlüsselhalter, und nehmen das Objekt persönlich in Augenschein: Zustand, Ausstattung, Flächen, Lage und Umfeld. Sie erhalten anschließend das fertige Gutachten samt Erläuterung auf Deutsch.

Wir bewerten Wohnimmobilien in ganz Italien. Schwerpunkte sind Rom, Mailand, Florenz, der Gardasee, der Comer See und Südtirol mit Bozen und Meran. Bei besonderen Objekten oder sehr abgelegenen Lagen prüfen wir vor der Beauftragung ehrlich, ob Datenlage und Aufwand eine seriöse Bewertung erlauben, und teilen Ihnen das Ergebnis offen mit.

Kontakt

Immobilie in Italien bewerten lassen

Sie besitzen ein Haus, eine Wohnung oder eine Ferienimmobilie in Italien und brauchen einen belastbaren Wert, etwa für einen Verkauf, eine Erbschaft, eine Scheidung oder die Vorlage beim Finanzamt? Schildern Sie uns kurz Ihr Anliegen. Wir prüfen, wie sich Ihr Objekt bewerten lässt, und melden uns mit einer ersten Einschätzung zurück.

Am direktesten erreichen Sie uns telefonisch oder per E-Mail. Für das erste Gespräch reichen Lage, Objektart und der Anlass der Bewertung. Die Besichtigung in Italien übernehmen wir. Anreisen müssen Sie dafür nicht.